„Jürgen“, Robert Hak, 2012, Fotografie auf Holz


1955 geboren in Rottweil
1975 Abitur
1975 – 77 Zivildienst
1977 – 82 Studium der Theologie in Tübingen
seit 1973 als Bildhauer tätig
seit 1980 wieder wohnhaft in Rottweil, Heirat
seit 1982 Lehrtätigkeit als Theologe und Kunsterzieher
seit 1992 Konzeption und Realisierung von Ausstellungen zeitgenössischer
Kunst im Dominikanermuseum und im Forum Kunst Rottweil
1992 Begründer des Symposions „Rottweiler Sommer“ im Dominikanerforum, Rottweil
seit 1993 Geschäftsführer FORUM KUNST Rottweil
Weiterführung der Aktion „Kunst in der Stadt Rottweil“
1994 Kunstpreis der Stadt Bamberg
1996 Konzeption und Realisierung des „Symposions Hofgut Hohenkarpfen“
zusammen mit Erich Hauser und Günter Ritzi
seit 1996 Gründungsgeschäftsführer, Stiftungsratsmitglied
und Vorstandsmitglied der „Kunststiftung Erich Hauser“
1997 Konzeption und Realisierung der Kunstaktion“Künstler machen Schilder für Rottweil“ verbunden
mit dem 1. Kulturpreis der Stadt Rottweil 1998 an FORUM KUNST Rottweil
seit 1999 Konzeption und Realisierung der Ausstellungsreihe „3 x Figuration,
3 x Informel, 3 x Pop Art, 3 x Nouveau Réalisme, 3 x monochrom,
3 x ZERO und 3 x konkret“ in der Kreissparkasse Rottweil
2000 Konzeption „Werkstatt Europa“ im FORUM KUNST ROTTWEIL
Konzeption „Stadtkünstler“ Spaichingen
2001 – 02 Bau und Bezug der neuen Werkstatthalle in Rottweil
2003 Konzeption des Kunstprojekts „heimatkunst.com“ anläßlich der
Heimattage Baden-Württemberg in Rottweil
Stadtkünstler der Stadt Spaichingen
2006 Gastvorlesungen an der Universität Taipei, Taiwan, Mahnmal für Zwangsarbeit als „Buch der Erinnerung“, Oberndorf am Neckar
2007 Kulturpreis der Stadt Rottweil
2011 Teilnahme an der „International Horticultural Exposition 2011“ in XI’AN, China
2012 Aufnahme ins „Kritische Lexikon der Gegenwartskunst“; Teilnahme an der Ausstellung „Im Licht von Amarna – 100 Jahre Fund der Nofretete“, Ägyptisches Museum mit Papyrussammlung, Neues Museum, Museumsinsel, Berlin
2013 Teilnahme an der „Biennale Internazionale di Scultura Racconigi“, Italien
seit 1973 zahlreiche Einzelausstellungen und Beteiligung an Ausstellungen im In- und Ausland, Teilnahme an Symposien, Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen, Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg

Was Wunder also, wenn man mit Fug und Recht behauptet, dass Jürgen Knubben aus ursprünglichen Gehäusen und elementaren Architekturen, wie sie den Alltag der Menschheitsgeschichte bis heute geprägt haben, Kunst-Werke macht, durch deren sichtbar-materielle Präsenz ein vergangener visionärer Horizont aufscheint, dem unsere Erinnerung und Assoziation antwortet – als eine sowohl auf der Seite des Künstlers als auch auf unserer Seite der Betrachtung vitale – Eigenschaft des menschlichen Geistes, Dinge, die lange Zeit verschüttet lagen, plötzlich wieder im Bewußtsein auftauchen zu sehen. Es ist ebenso unmöglich, die Kontakte mit der Vergangenheit abzuschneiden, wie die Kontakte mit der Zukunft. Etwas lebt in uns, das zum Rückgrat menschlicher Würde gehört: Das Verlangen nach Kontinuität.

Dr. Claudia Posca, Bochum